psychotherapie
Wer und Was wird behandelt?
Behandelt werden können Patient*innen mit allen seelischen Störungen, bei denen eine Psychotherapie angezeigt ist. dazu gehören zum Beispiel depressive Erkrankungen, Angststörungen, Lebenskrisen und psychosomatische Störungen.
Auch als Unterstützung bei der seelischen Verarbeitung einer lebensverändernden körperlichen Erkrankung kann eine Psychotherapie sinnvoll sein.
Mein Tätigkeitsschwerpunkt ist die psychotherapeutische Versorgung von Menschen mit queerer sexueller Orientierung oder Identität. Dazu gehören Männer, die Sex mit Männern haben, lesbische Frauen, bisexuelle Personen, Trans*personen und nicht-binäre Menschen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die psychotherapeutische Behandlung von Menschen mit HIV.
Die Praxis wurde 2020 mit dem zertifikat „Praxis Vielfalt“ der deutschen AIDS-Hilfe für das Engagement in der diskriminierungsfreien, wertschätzenden und kultursensiblen Versorgung von Menschen mit HIV und LSBTI*Q-Personen ausgezeichnet.
Wie wird behandelt?
Als Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie verfüge ich über Kenntnisse und Erfahrungen in verschiedenen Psychotherapieverfahren (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Entspannungsverfahren, Hypnose, Einzel- und Gruppentherapie).
Mein Schwerpunkt ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Diese biete ich als Einzel- und als Gruppentherapie an.
Ich behandle erwachsene Patient*innen ab dem 18. Lebensjahr.
Therapiesitzungen können in begrenztem Umfang auch als Videosprechstunden durchgeführt werden.
Gruppentherapie für queere Menschen
Als Angehörige einer Minderheit sind queere Menschen besonderen Stressfaktoren ausgesetzt. Das erhöht die Anfälligkeit für seelische Erkrankungen. Queere Menschen haben eine Reihe spezieller Lebensthemen, die bei vielen seelischen Schwierigkeiten im Hintergrund eine Rolle spielen.
Ich biete eine tiefenpsychogisch fundierte Gruppentherapie an, die speziell auf diese Zielgruppe zugeschnitten ist. Ausschlusskriterien für eine Gruppentherapie sind: Aktuell bestehender Substanzmissbrauch bzw. Substanzabhängigkeit, akute Suizidgefährdung, ausgeprägte Kommunikationhindernisse, schwere Herzerkrankung.
Ob eine Gruppentherapie für Sie sinnvoll sein kann, klären wir vor Beginn in Einzelgesprächen.
Wer trägt die Kosten?
Gesetzliche Krankenversicherung
Ich verfüge über eine Kassenzulassung. Die Kosten für die Erstgespräche und eine ambulante Psychotherapie werden von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Für das Erstgespräch benötigen Sie nur Ihre Versichertenkarte (Gesundheitskarte).
Private Krankenversicherung & Selbstzahler
Abgerechnet wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Welche Leistungen von Ihrer privaten Krankenversicherung übernommen werden, entnehmen Sie bitte den Tarifbedingungen bzw. erfragen dies direkt bei Ihrer Versicherung. Die Kosten für das Erstgespräch werden in der Regel erstattet. Beihilfeberechtigte haben vergleichbare Ansprüche wie gesetzlich Versicherte.
Eine Sitzung kostet für Selbstzahlende als Einzelsitzung 120€, als Gruppensitzung 60€.